Ein Fotografie-Portfolio erstellen: Zeig, wer du bist
Ziele setzen und Publikum verstehen
Braucht es Aufträge, Studienplätze oder Ausstellungsinteresse? Je präziser du deinen Zweck formulierst, desto zielgerichteter kuratierst du. Schreib ihn auf, teile ihn mit uns in den Kommentaren und justiere, während dein Portfolio wächst.
Ziele setzen und Publikum verstehen
Art Buyer, Redaktionen, Galerien oder Privatkundschaft achten auf unterschiedliche Qualitäten. Recherchiere konkrete Namen, Erwartungen und Bildsprachen. Frage die Community nach Erfahrungen und abonniere Updates, wenn wir neue Branchen-Insights veröffentlichen.
Kuratieren: Auswahl mit Konsequenz
Die richtige Bildanzahl
Zwölf bis zwanzig Bilder sind oft ideal: genug Bandbreite, keine Ermüdung. Denke in Projekten statt Einzelstücken. Frage dich bei jedem Bild: Trägt es eindeutig zur Geschichte bei? Wenn nicht, raus damit.
Beginne mit einem Bild, das deinen Kern sofort trifft, und schließe mit etwas, das nachhallt. Teste Varianten: Welches Bild zieht dich hinein, welches bleibt im Kopf? Teile deine Top-2 in den Kommentaren.
Abwechslung zwischen ruhigen und dynamischen Bildern hält Spannung. Streue Leitmotive als visuelle Refrains. Nutze Weißraum im PDF oder saubere Abstände online, damit jedes Bild atmen kann.
Für Web ist sRGB der sichere Standard; Adobe RGB kann für Druck sinnvoll sein. Halte Profile konsistent. Prüf deine Bilder auf unterschiedlichen Geräten und erzähle uns, wo es noch hakt.
Bearbeitung und Stilkonstanz
Achte auf ein stimmiges Kontrast- und Farbkonzept über alle Serien. Selbst Schwarzweiß braucht eine wiedererkennbare Tonwertkurve. Speichere Presets und dokumentiere deinen Prozess für reproduzierbare Ergebnisse.
Formate: Online, PDF und Printmappe
Schnelle Ladezeiten, klare Navigation, große Bilder. Teste Touch-Gesten, Alt-Texte und dunkle Hintergründe. Eine kurze About-Seite und Kontakt sichtbar oben. Poste den Link und erhalte Community-Feedback.
Schreibe kurze, klare Beschreibungen: Ort, Kontext, Idee. Vermeide Interpretationszwang, biete Orientierung. Teste unterschiedliche Tonfälle und bitte die Leser um Hinweise, was sie stärker hineinzieht.
IPTC und Dateibenennung
Einheitliche Dateinamen, Stichworte, Copyright-Feld, Kontaktinfos. Das spart Zeit bei Anfragen und schützt Rechte. Nutze Vorlagen in Lightroom oder Photo Mechanic und teile deine besten Preset-Tipps.
Rechte, Releases, Transparenz
Model- und Property-Releases archivieren, Nutzungsrechte benennen, Honorargrenzen kennen. Ein sauberer Rechtehinweis im Portfolio schafft Vertrauen. Stelle Fragen in den Kommentaren, wir sammeln Ressourcen.
Sichtbarkeit und kontinuierliches Feedback
Sprechende URLs, Alt-Texte, strukturierte Überschriften und schnelle Performance. Verlinke relevante Projekte untereinander. Berichte, welche Suchbegriffe dich definieren, und wir schlagen Optimierungen vor.